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Ibbenbüren

Sportbad

Das 1965 erbaute Holsterkampbad war lange die zentrale Anlage für das Schul- und Vereinsschwimmen in Ibbenbüren und wird nun ersetzt. Das neue Bad entsteht direkt neben dem Aaseebad auf einem Gelände umgeben von altem Baumbestand und mit schönen Sichtbeziehungen in die Landschaft.
Als eigenständiger Solitär fügt sich der Baukörper selbstbewusst ins Grün — präsent, aber nicht aufdringlich. Zwei Volumen bilden das Ensemble: Der Hallenkörper mit seiner vertikalen Holzverkleidung setzt den starken visuellen Akzent, der flache Riegel mit Klinkermauerwerk schlägt den Bogen zum bestehenden Aaseebad. Das Tragwerk der Halle wird in Holzbauweise erstellt – die Konstruktion aus Stützen und Bindern bleibt im Inneren sichtbar und gibt dem Raum Charakter.
Das Raumprogramm umfasst ein 25-Meter-Sportbecken mit sechs Wettkampfbahnen, eine Sprunganlage sowie ein Lehrschwimmbecken mit Hubboden für flexiblen Unterricht und Aquafitness. Ein Schulungsraum für Theorieeinheiten direkt vor Ort rundet das Angebot ab.
Im Inneren bestimmen natürliche Farben und Materialien die Atmosphäre: Smaragdgrün, Erdtöne und helle Akzente schaffen eine ruhige, konzentrierte Umgebung, die zum Schwimmen einlädt.
Das neue Sportbad wird sowohl den gestiegenen Anforderungen des Schul- und Vereinsschwimmens als auch hohen ökologischen Standards gerecht. Fossile Energieträger werden vollständig vermieden – das neue Bad gehört zu den ersten klimaneutral betriebenen Sportbädern überhaupt. Ein Bad, das nicht nur gut funktioniert, sondern auch gut in die Zukunft passt.
Fotos: Geising + Böker
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