Die STADTHÄUSER sind eine städtebauliche Neuordnung für das Bahnhofsumfeld in Vechta unter dem Titel „Wohnen-Parken-Verbinden“.

Mit den insgesamt 57 Wohneinheiten- und damit ca. 4000 qm neuem Wohnraum- verteilt auf drei Häuser bieten sie zeitgenössischen und hochwertigen Wohnstandard. Der Baukörper hat eine L-Form und ist südwest-orientiert. Die Qualität und der Komfort der Wohnungen werden durch die absolut zentrale Lage unterstrichen: die Haupteinkaufsstraße und der Zitadellenpark können fußläufig erreicht werden.

Die STADTHÄUSER sind so gestaltet, dass durch die äußerliche Differenzierung und den Größenmix individuelle Wohnungen mit persönlichem Charakter entstehen, die für  jede Generation und Familiengröße attraktiv sind. Vom Studenten über den Single bis hin zur Großfamilie – jeder findet hier seinen Platz zum Wohlfühlen.

Die Fassade ist fein gegliedert. Verschiedenfarbige Klinker, differenzierte Fensterformate und eine individuelle Gestaltung betonen die Qualität des Ensembles „Stadthäuser“. Die kleinteilige Struktur aneinander gereihter Häuser der Großen Straße wird wiederaufgenommen.

Unterhalb der Wohnebenen befindet sich eine Parkgarage, die ca. 200 Stellplätze bietet. Etwa 70 davon sind für die Bewohner reserviert, der Rest ist für die Öffentlichkeit. Durch innenliegende Treppenhäuser ist die Parkgarage direkt mit den Wohngeschossen verbunden. Ein Teil der Dachfläche des Parkhauses ist dem Baukörper als grüner Stadtgarten vorgelagert, der von den Bewohnern und Besuchern genutzt werden kann.

Außerdem ist im Rahmen der Gestaltung des neuen Quartiers eine Brücke entstanden, die den Vechtaer Westen über die Bahngleise hinweg für Fußgänger und Radfahrer mit der Innenstadt und dem Bahnhof verbindet. Zur Vervollständigung des Gesamtkonzeptes des neuen Quartiers ist am Bahnhof ein Mobilitätszentrum entstanden Dieses beinhaltet ein Fahrradparkhaus mit Werkstatt, die Tourist-Info, den Fahrkartenverkauf und eine Gewerbefläche. Die Fassade ist aus einem Mix aus Glas, Klinker und farbigen Lamellen gestaltet.

Fotos: Timo Lutz, Geising+Böker

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