Kontakt- und Beratungszentrum „KoBeLe“

Delmenhorst

Das Pilotprojekt an der Schanzenstraße bot die Gelegenheit, ein Kontakt- und Beratungszentrum für behinderte Menschen von Grund auf neu zu denken. Wir stellten uns ein quirliges Haus vor, mit Musik und Stimmengewirr, innen und außen belebt.

Heiter und gelassen sollte das Gebäude sich selbstverständlich in die Umgebung einfügen. Den Neubau platzierten wir daher so auf dem knapp bemessenen Areal, dass sich zusammen mit dem Bestandsgebäude eine offene Hofsituation ergab. Der mögliche Freiraum konzentriert sich nun in der geschützten Mitte des Grundstücks. Neben einem Café und den Betreuungseinrichtungen standen eine Reiseagentur sowie eine Rechts- und Behördenberatung auf dem Plan. Austausch, Gespräch, Information und Gemeinschaft – all diese Aspekte finden sich in den unterschiedlichen räumlichen Situationen wieder.

Ob intime Sitznischen an der Eingangshalle, großzügige Gruppenräume mit breiten horizontalen Fensterbändern oder offene Bereiche, die zu zwangloser Teilhabe einladen – das Gesamtkonzept überzeugt. Warme, aber kräftige Farben, edle Holzeinbauten und viel Licht in teils mehrgeschossigen Räumen binden die vielfältige räumliche Struktur zu einem Gebäude mit starkem Wiedererkennungswert zusammen.

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